Rommé funktioniert zu zweit, und keine Regel muss verbogen werden: Deutsches Rommé teilt 13 Karten pro Person, genau wie am vollen Tisch; Rummy mit einem Deck teilt 10. Was sich ändert, ist nicht das Regelheft, sondern der Charakter des Spiels — mit nur einer Gegnerin ist alles, was du siehst, Information über sie.
Das Geben
- Deutsches Rommé (110 Karten): 13 Karten pro Person, wie mit drei bis sechs Mitspielenden. Das doppelte Deck lässt zu zweit einen tiefen Stapel übrig — lange Runden, Platz für große Hände. Alle Regeln: Rommé-Regeln.
- Rummy mit einem Deck (52 Karten): 10 Karten pro Person. Enger, schneller, und jeder Wert existiert pro Farbe nur einmal — Folgen sind kostbar.
Was sich zu zweit wirklich ändert
- Jeder Abwurf ist eine Nachricht an genau eine Person. Am vollen Tisch kann eine abgeworfene Karte irgendwem helfen; im Duell ist das Zurückhalten der Karte, die dein Gegenüber braucht, reine Verteidigung — und ihr Nachziehen vom Ablagestapel zu lesen reiner Angriff.
- Der halbe Tisch gehört dir. Jede Auslage stammt von dir oder von ihr — Anlegen lässt sich leichter planen, und (in den Räuber-Varianten) auch der Gegenschlag.
- Runden sind kürzer, Partien länger. Zu zweit ist eine Runde schnell vorbei; spielt eine Serie und zählt Minuspunkte über Runden, wie es die Punkte-Seite beschreibt.
Wie Rommé zu zweit spannend wird
Wenn dir das reine Duell zu still ist, hilft die Räuber-Familie: Beim Räuber-Rommé wird der Tisch zur Knetmasse, und bei Royal Robber Rummy landet die geraubte Karte auf deiner Hand — mit nur einem Gegenüber ist jeder Raub persönlich.
Niemand zum Mitspielen da?
Royal Robber Rummy gibt dir das Duell gegen den Computer — oder live online.
- John McLeod, „Rummy", Pagat.com — das Geben zu zweit im Grundspiel
- Rommé — Spielwiki — Deutsches Rommé spielt 2 bis 6 mit denselben 13 Karten
- Royal Robber Rummy (Spielio) — Duell gegen den Computer oder online